Dr. med. Nicolai Schurbohm

Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie

Zusatzqualifikationen: Spezielle Schmerztherapie · Chirotherapie und Manuelle Medizin · Akupunktur · Psychosomatische Grundversorgung

Ich behandle seit vielen Jahren Beschwerden des Bewegungsapparates, und mein Schwerpunkt ist dabei der Schmerz, der nicht von selbst wieder verschwindet. Ich führe die Praxis Orthoreha Schurbohm in Hamburg-Rissen.

Wofür ich stehe

Wir operieren nicht. Was wir tun, liegt davor und danach – und das ist keine Einschränkung, sondern eine Entscheidung. Der größte Teil dessen, was in einer orthopädischen Praxis ankommt, wird ohne Skalpell besser.

Daraus folgt eine Reihenfolge, an die ich mich halte: Erst kommt, was Ihre Krankenkasse trägt. Dann die Programme, die sie zusätzlich finanziert. Und erst zuletzt das, was Sie selbst bezahlen müssten. Im Sprechzimmer, nicht an der Anmeldung.

Die röntgengestützte Spritze an der Wirbelsäule

Wenn eine Nervenwurzel gereizt oder bedrängt ist, bringt eine gezielte Injektion oft den Ausschlag. Unter Röntgenkontrolle setze ich die Nadel unmittelbar an die betroffene Stelle – die periradikuläre Therapie, kurz PRT. Wir setzen sie bei Bandscheibenvorfall, Spinalkanalstenose und Neuroforamenstenose ein.

Bei uns ist sie eine Leistung der gesetzlichen Krankenkassen. Ambulant wird sie andernorts häufig nur gegen Selbstzahlung angeboten – dass es bei uns anders ist, liegt an besonderen Verträgen mit mehreren Krankenkassen.

→ Mehr über die PRT: Ablauf, Kosten und wann sie sinnvoll ist

Behandlung mit den Händen

Schmerzhafte Funktionsstörungen von Gelenken, Muskeln und Faszien lassen sich auf keinem Bild erkennen, sondern nur ertasten – und sie sind die häufigste Ursache wiederkehrender Beschwerden. Ein Bild zeigt, wie ein Gelenk aussieht. Die Hand zeigt, wie es sich bewegt, und das ist bei orthopädischen Beschwerden oft die wichtigere Information.

→ Manuelle Therapie und Chirotherapie

Chronische Schmerzen

Wenn Beschwerden über Monate oder Jahre bestehen, reicht es nicht mehr, den Ort zu behandeln, an dem es weh tut. Das Schmerzsystem selbst hat dann gelernt, früher zu warnen. Dafür gibt es die spezielle Schmerztherapie – und dafür braucht es Zeit, die eine gewöhnliche Sprechstunde nicht vorsieht.

Meine Zusatzausbildung in psychosomatischer Grundversorgung hilft mir dabei, die Faktoren zu erkennen, die einen Schmerz aufrechterhalten, ohne dass sie im Befund stehen.

→ Chronische Schmerzen: wie sie entstehen und was dagegen hilft

→ Akupunktur

Zweitmeinung vor einer Operation

Ich verfüge über die kassenärztlichen Genehmigungen für das Zweitmeinungsverfahren vor orthopädischen Operationen. Wir operieren selbst nicht, gehören zu keinem Klinikkonzern und haben keine operativen Kooperationen – diese Beratung ist also frei von einem eigenen Interesse am Ausgang.

Der beste Vorhersagewert für das Ergebnis einer orthopädischen Operation ist die sauber gestellte Indikation, nicht die Technik. Genau darum geht es in dieser Sprechstunde.

→ Zweitmeinung vor orthopädischen Operationen

Was Sie von mir erwarten können

Eine Untersuchung, bevor über ein Bild gesprochen wird. Eine Erklärung, was gefunden wurde und was es bedeutet. Einen Vorschlag mit Begründung – und die ehrliche Auskunft, wenn die Studienlage für etwas dünn ist oder wenn ich etwas nicht weiß.

Und ein Nein, wenn ich nicht glaube, dass Ihnen etwas hilft.

Gedanken zum Gesundheitssystem

Neben der Praxis schreibe ich darüber, was in der Medizin verloren geht, wenn die Zeit fehlt – und warum das kein persönliches Versäumnis der Beteiligten ist, sondern eine Folge der Spielregeln.

→ Die verlorene Kunst des Heilens

→ Die verwehrte Kunst des Heilens

→ Die vermessene Kunst des Heilens

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